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10. JUNI 2025 – Dienstag

10.06.2025 | Tageskommentar


La Traviata. Foto. Marco Borelli

Salzburg/Pfingstfestspiele: LA TRAVIATA – konzertant

Salzburger Pfingstfestspiele: „La Traviata“ begeistert mit Weltklassestimmen

Salzburger Nachrichten.at

Salzburg
Diese Traviata schluchzt und röchelt, singt aber fantastisch (Bezahlartikel)
Mit Nadine Sierra, Piotr Beczała und Luca Salsi war Salzburgs konzertante Pfingst-„Traviata“ erstklassig besetz.  Das bewahrte die umjubelte Aufführung allerdings nicht vor manchen szenischen Übertreibungen.
DiePresse.com

Giuseppe Verdis „La Traviata“: So schön kann das Sterben sein (Bezahlartikel)
Nach Rom und Sevilla ist Musik aus der Lagunenstadt das heurige Motto der Salzburger Pfingstfestspiele. Aus diesem Grund wurde auch die 1853 in Venedig uraufgeführte La Traviata in das Programm genommen
Kurier.at.Kultur

Violettas Opfertod
Es mutet etwas seltsam an, La Traviata bloß konzertant aufzuführen. Doch der Abend im Großen Festspielhaus am Pfingstsonntag bewies, wie schön es sein kann, wenn sich ein bühnenerfahrenes Ensemble selbst inszeniert.
https://www.drehpunktkultur.at/index.php/pfingstfestspiele/18661-violettas-opfertod

 

Nadine Sierra als Violetta Valery. Foto: Gregor Hohenberg/Askonas Holt

Wenn ausOpern Blockbuster werden

Julia Roberts in der Hotellobby, verwandelt von der Prostituierten zur strahlenden Dame. Richard Gere erkennt sie kaum wieder. Eine Kult-Filmszene, die Giuseppe Verdi bereits 1853 komponiert hat.
Seine Violetta durchlebt in „La Traviata“ genau dieselbe Metamorphose. Kurtisane liebt Mann aus gutem Haus, die Gesellschaft rümpft die Nase, am Ende siegt die große Geste – nur dass Violetta am Ende keinen Richard Gere in der Stretchlimo bekommt, sondern Tuberkulose.
Parallelen zwischen Opern und Hollywood-Filmen
Der Vergleich ist nur ein Beispiel von vielen, das zeigt: Opern und Hollywood funktionieren nach derselben Geschäftslogik. Sie brauchen Hits, die garantiert zünden. Also greifen beide zum Bewährten. Verdi wusste, was eine gute Geschichte ausmacht: Skandal plus Sentiment, Moral plus Melodie.
Auch Hollywood weiß das. Deshalb entstehen „Pretty Woman“, „Moulin Rouge“ und Dutzende Variationen derselben Geschichte. Was diese Stoffe so unverwüstlich macht? Es sind die großen Konflikte, die nie alt werden: Liebe gegen Gesellschaft. Arm gegen Reich. Traum gegen Realität. Verführung gegen Treue.

https://www.krone.at/3807326

Wien/Staatsoper
Wiener Staatsoper: Der „Ring“ mit perfektem Titelhelden für den „Siegfried“
Keine Rolle passt besser zu Andreas Schagers sehr spezifischem Talent als die des furchtlosen, rüpelhaften Helden aus Wagners Tetralogie zum Abschied von Musikchef Philippe Jordan.
Die Presse.com

Joana Mallwitz triumphiert mit Schuberts großer C-Dur in Berlin
Dass Joana Mallwitz eine besondere Vorliebe für Franz Schubert hegt, den sie als ihren Lieblingskomponisten bezeichnet, allen voran dessen berühmte C-Dur Sinfonie, weiß ich, seit ich einen Dokumentarfilm über sie gesehen habe. Wenn jemand dieses Werk dann noch so emotional von innen heraus durchlebt wie Mallwitz, ist das Glück perfekt. Die treffliche Wiedergabe dieser Sinfonie mit all ihren Widersprüchlichkeiten wurde zu recht frenetisch mit rhythmisiertem Beifall gefeiert.
Von Kirsten Liese
Klassik.begeistert.de

Haydnregion Niederösterreich: 10 Preise für 7 junge Vokaltalente beim 7. Internationalen Haydn-Gesangswettbewerb am 8. Juni 2025 in Schloss Rohrau verliehen.

 

—Von 6. bis 8. Juni 2025 fand im Rahmen des Klassikfestivals Haydnregion Niederösterreich der „7. Internationale Haydn-Wettbewerb für Klassisches Lied und Arie“ unter Juryvorsitz von KSin Angelika Kirchschlager in Rohrau, dem niederösterreichischen Geburtsort der weltbekannten Komponistenbrüder Joseph und Michael Haydn, statt. Nach drei Wettbewerbstagen und einem spannenden Finalkonzert am 8. Juni im Schloss Rohrau verlieh die Jury insgesamt 10 Preise im Gesamtwert von 23.000 Euro an vier Damen und drei Herren, und zwar:

Der 1. Hauptpreis in Höhe von 8.000 Euro ging an den jungen Bariton Bruno Meichsner aus Deutschland, der sich außerdem über den heuer neuen Mozarthaus Vienna-Preis (1 Konzertengagement im Wert von 1.000 Euro) und den Publikumspreis (2.000 Euro) freuen durfte.

Mit dem 2. Hauptpreis (4.000 Euro) sowie dem heuer erstmals verliehenen ECMS-Preis (Engagement für ein Konzert im Ehrbar-Saal Wien in der Saison 2025/2026) wurde Mezzosopranistin Maria Hegele aus Deutschland und mit dem 3. Hauptpreis (2.000 Euro) Bariton Joseph Parrish aus den USA ausgezeichnet.

Den Preis für die beste Liedinterpretation (1.500 Euro) erhielt der chinesische Tenor Francis Ng, und der Preis für die beste Interpretation einer Arie ging an die deutsche Sopranistin Laura Richter.

Der britischen Sopranistin Caroline Taylor wurde der heuer neue Marc Aurel-Preis (1.000 Euro) verliehen.

Die japanisch-deutsche Mezzosopranistin Julia Kurig Yazaki, nach der 2. Auswahlrunde ausgeschieden, erhielt als besondere Anerkennung den Joanna & Gene Farber-Nachwuchspreis (1.000 Euro).

Wettbewerbsinitiator Dr. Michael Linsbauer: „Ich freue mich über das anhaltend große Interesse an unserem Wettbewerb. Dieser bietet in Schloss Rohrau und im Haydn Geburtshaus einen Rahmen, in dem sich junge Vokal-Talente aus der ganzen Welt in wertschätzender und familiärer Atmosphäre vor einer hochkarätigen Jury präsentieren können – und das an einem authentischen Ort voller musikhistorischer Bedeutung. Die Jury-Mitglieder haben leitende Funktionen an bedeutenden Musiktheaterbühnen oder bei Festivals, sind Auftrittscoaches oder international tätige Agentinnen oder selbst herausragende Interpretinnen und Interpreten. Die Karrierewege der Preisträgerinnen und Preisträger der vergangenen Jahre, die sich inzwischen auf bedeutenden Opern- und Konzertpodien weltweit präsentieren, sind Ausdruck des hohen künstlerischen Niveaus der Veranstaltung.‟

Wien
Das Programm beim Film Festival am Rathausplatz 2025 in Wien
Seit 35 Jahren lädt das Film Festival alljährlich auf den Wiener Rathausplatz. Heuer folgt das Programm erstmals einem klaren dramaturgischen Wochenschema, von Klassik und Jazz, über Musicals und aktuellen Pop-Hits, bis zur Oper. Das komplette Programm beim Film Festival am Rathausplatz 2025 im Überbick.
https://www.vienna.at/das-programm-beim-film-festival-am-rathausplatz-2025-in-wien/9458942

Ein fein geschliffener Haydn und Mahlers gigantische Eruptionen (Bezahlartikel)
Iván Fischer debütierte am Pult der Wiener Philharmoniker nach einer Absage von Franz Welser-Möst. Das letzte Abonnement-Konzert der Wiener Philharmoniker in dieser Saison hätte Franz Welser-Möst dirigieren sollen. Er musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Elīna Garanča konnte aus dispositorischen Gründen nicht auftreten.
Kurier.at

Wien/Theater an der Wien
„Isacco“ – Das Theater an der Wien zeigt das Oratorium von Marianna Martines
Audio (5,3o Minuten) von Jörn Florian Fuchs
deutschlandfunk.de.audio

Rostock/Volkstheater in der Halle der Neptunwerft
Lumpe, Stahl und Schmieröl – Der Vogelhändler
Wenn eine eine Reise tut, dann kann sie was erleben. Normalerweise kommen meine Rezensionen aus dem Süden der Republik, da wo Bayern München regiert. Ein Ostseeurlaub hat mich jetzt ich in den hohen Norden verschlagen, dem Revier von Hansa Rostock. Da das Volkstheater Rostock noch immer auf seinen Neubau wartet, wird der Vogelhändler in die Halle 207 der Neptunwerft verlegt. Es hämmert und sägt, grau gewandete Werftarbeiter schwingen ihre Werkzeuge durch die Luft, während sich die Ouvertüre erhebt. Der Clou der Inszenierung: Die Operette ist ein Stück im Stück.
Von Dr. Petra Spelzhaus
Klassik-begeistert.de

Nürnberg
Zuckerhut und Meerespeitsche: Erlösung für Senta im Holländer in Nürnberg
Eigentlich hat das Regieteam der neuen Nürnberger Inszenierung von Richard Wagners Der fliegende Holländer ganz genau in dessen Entstehungsgeschichte geschaut: der 26-jährige, hochverschuldete Wagner, illegal von Riga nach London fliehend, wäre an Norwegens Küste im Sturm fast gestrandet. Immerhin fand er nach der Seenotrettung darin ein persönliches und künstlerisches Lebensthema: Liebestod als Bedingung von Erlösung. Grundlage bot ihm die Sage vom ewig über die Meere schippernden Holländer, der verdammt ist, nicht zu sterben und alle sieben Jahre an Land gehen zu dürfen, um eine Braut zu suchen, die mit ihrem eigenen Tod seinen Fluch beenden könnte. Schon Anfang der 1830er Jahre hatte Wagner die schaurig schöne Gruselstory aus Heinrich Heines Memoiren des Herren von Schnabelewopski kennengelernt, dessen Ironie ihn wohl weniger interessierte. Um so aufwühlender gestaltete Wagner äußeres wie inneres Drama des tosenden Meeres und pfeifender Winde, die der Partitur einen durchgehenden, gespenstisch drängenden Sog verleihen.
bachtrack.com.de

Zürich
Jupiter lässt es krachen: Paavo Järvi dirigiert in Zürich Mozarts drei letzte Symphonien
https://bachtrack.com/de_DE/kritik-mozart-paavo-jarvi-tonhalle-orchester-zurich-juni-2025

Glyndebourne
Das Ende allen Übels ist keine Antwort, sondern eine Umarmung – „Parsifal“ in Glyndebourne
Die erste Prüfung, bevor man die englischen Opernfestspiele Glyndebourne betritt, besteht darin, nicht überfahren zu werden. Laut Internet-Navigator ist die Landstraße dorthin zu Fuß begehbar. Dass das nicht stimmt, offenbaren die mit 60km/h vorbeirasenden Autos bei Abwesenheit eines Bürgersteigs. Ein Glück, dass freundliche Mitbesucherinnen einen spontan im Taxi mitfahren lassen! Sobald das eigene Überleben gesichert ist, entfaltet sich auf der Bühne eine wahre Denksportaufgabe von Parsifal. Dabei beweisen Bühne und Orchestergraben gemeinsam vor allem eins: einen Sinn für das, was in Wagners rätselhaftem letzten Werk wirklich wichtig ist. (Besuchte Vorstellung: 6. Juni 2025)
opernmagazin.de

 

Stuttgart: „CITE D’OR – Aufstieg und Fall der Stadt Stuttgart“ als Koproduktion des Theaters Rampe mit der Staatsoper Stuttgart im ehemaligen Autohaus in der Metzstraße / STUTTGART. 8.6.2025

Absturz der Autodynastie

Foto: Daniela Wolf

„Wie geht’s mit der Industrie weiter?“ Das transnationale Theater- und Tanzensemble „La Fleur“ stellte diese zentrale Frage in der temperamentvollen Regie von Monika Gintersdorfer und in seiner ausdrucksvollen Choreografie in den Raum. Dabei wurden Bezüge zur Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill bewusst aufgebaut. Tot geglaubte politische Systeme wurden in ironischer Weise beschworen – und die Überlebensstrategien der Menschen weltwelt kräftig aufs Korn genommen. Von den Entwicklungen in den einstigen Industriestädten Stuttgart und Detroit zog das Stück Verbindungen bis nach Mexiko City. Die Panik vor der allgemeinen Autokrise hatte hier alle voll erfasst. In Detroit  brachte der Untergang der Autoindustrie in den 1980er Jahren Techno hervor. Jetzt fragte man sich, ob das von der Autokrise ebenfalls betroffene Stuttgart die bereits stattfindende Transformation künstlerisch und gesellschaftlich verarbeiten kann. Autoriesen wie Mercedes und Porsche sind leider in der Bredouille. Dabei gaben auch raffinierte Computeranimationen nicht unbedingt eine plausible Antwort. Aber man wollte das ehemalige Autohaus dann doch irgendwie zur Disco umfunktionieren, was mit Hip-Hop-Tänzen und Techno-Einlagen auch weitgehend gelang…

Zum Bericht von Alexander Walther

Nun steht der zentrale Teil des Isny Opernfestivals bevor!

 

Gerade haben wir mit einer motivierten, begabten, charmanten Truppe junger Sänger drei Probentage für „Ein Walzertraum“ hinter uns. Die Inszenierung ist fertig angelegt, Elsa Kodeda hat alle in schwungvolle bunte Kostüme gekleidet, das Bühnenbild ist hübsch – und die Musik der Operette ist so reizvoll! Nun warten wir auf Sie, liebes Publikum!

Wir inszenieren die Operette „Ein Walzertraum“ von Oscar Straus. Die Aufführungen finden am 26. und 28. Juni 2025 im romantischen Schlosspark Isny (Freilichtbühne) statt, den wir letztes Jahr erstmals erprobt haben. Bei ungünstigem Wetter spielen wir im Kurhaus. Die Aufführungen beginnen schon um 18:30 Uhr, sind ist ohne Pause und dauern circa 70 Minuten. Der anschließende Sektempfang zum Austausch zwischen Publikum und Künstlern ist im Preis inbegriffen!..

Weiterlesen in den „Infos des Tages“

Berlin/ Theater im Palais Berlin
Berlin: Stefanie Dietrich gelingt ein glamouröser Neustart von „Prinzess Rosine“
In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts genügt es dem geneigten Operetten-Publikum sich in die märchenhafte Welt eines Schlaraffenlandes entführen zu lassen. In das Reich einer Prinzessin, die alle 100 Jahre einen urigen Berliner erwartet, der um ihre Hand anhält. Heute braucht es große Regie-Einfälle und ausdrucksstarke Künstler, die so einem alten Werk die nötige Aufmerksamkeit verschaffen und uns kulturverwöhnte Seelen in die Theatersessel lockt. Ein kleines, unscheinbares Theater in der Mitte Berlins hat das vollbracht!
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de

Ballett/ Tanz

Salzburg/Pfingstfestspiele
Das Herz der Jugend schlägt für seinesgleichen
Den Tod in Venedig beschwört John Neumeier zu den Pfingstfestspielen mit seinem ledendären Totentanz aus dem Jahr 2003. Seine Figuren tanzen hauptsächlich zu Bach und Wagner.
DrehpunktKultur.at

Duisburg
Von Streit, Neid und Gehzeit
Eine Premiere aus vier neuen Stücken bot das Ballett am Rhein in Duisburg. Mit Musik von Maurice Ravel blickte die „Soirée Ravel“ in die ungute alte Zeit.
Die.deutschebuehne.de

Wien/Stadthalle
Tate McRae in Wien: Posen aus dem Pornoladen, Hits aus der Retorte
Die Kanadierin zeigte eine von lasziven Tanz-Szenen geprägte Pop-Show, der es über weite Strecken an Tiefgang mangelte. Das Bühnenbild in der Wiener Stadthalle erinnert an ein New Yorker Taxi: Der schwarze „Tate“-Schriftzug auf gelbem Hintergrund erstreckt sich über die ganze Bühnenbreite. Doch als das Saallicht ausgeht, braucht es noch ein wenig, bis Tate McRae, die 2020 mit „You Broke Me First“ durchstartete, leibhaftig zu sehen ist. Davor gibt es ein Video-Intro, das deutlich zeigt, wo die Show hingehen wird: McRae reckt in knappem Höschen die Kehrseite zur Kamera, tanzt suggestiv vor einer Wand aus Videoschirmen und schwingt lasziv die Hüften.
Kurier.at

Sprechtheater

Wiener Festwochen/Kosmos-Theater
Vernichtungsperformance „Tapajós“ im Kosmos-Theater
Gabriela Carneiro da Cunha zeigt im Kosmos-Theater bei den Festwochen eine Doku-Performance über die Vernichtung eines Flusses
DerStandard.at.story

Literatur/ Buch

1938 – 2025: Der britische Thrillerautor Frederick Forsyth ist tot
Der Autor des Spionageromans „Der Schakal“ führte selbst ein bewegtes Leben zwischen Agententum und Literatur. Der britische Schriftsteller war verantwortlich für Thriller wie „Der Schakal“ und „Die Akte Odessa“. Sein Leben schien sich mit seinen Büchern zu decken: Er arbeitete als Auslandskorrespondent und lieferte auch dem britischen Geheimdienst zu.
Kurier.at.kultur

Wien: Ermäßigte Eintrittskarten über Karten.Dander für „Die Tschauners – Die gruselig grandiose Stegreif Revue“ am 24. Juni

soeben erreichte mich das Mail aus der Tschauner dass ich für Sie ein kleines Sonderkontingent bekomme für: Die Tschauners – Die gruselig grandiose Stegreif Revue
Im Sommer 2024 war die Erfolgsproduktion der Tschauner stets Ausverkauft.
Rasch zugreifen- hingehen- lachen und einen lustigen Abend verbringen.
Ich freue mich sehr dass ich diese Komödie für Sie bekommen habe.

Die Tschauners – Die gruselig grandiose Stegreif Revue

Dienstag, 24. Juni 2025

 

Von der Villa zur Gruft: Die schräge Welt der Tschauners
„DIE TSCHAUNERS“ entführt das Publikum in die turbulente Welt der Familie Tschauner, bestehend aus Vater Adam, Mutter Conticha, Tante Morbida und ihrer kriesgrämigen, pubertierenden Tochter. Nach Jahrzehnten sorglosen Lebens, finanziert durch die scheinbar unerschöpfliche Erbtruhe der verstorbenen Tante Monika, stehen sie nun vor dem Ruin. Mit nur 30 Tagen Zeit, um das nötige Geld aufzutreiben und ihre Villa zu retten, müssen sie zudem auch etwas für das Allgemeinwohl leisten.

Ungebetene Gäste, das Paar Janet und Brad, platzen zusätzlich in das Haus. Sie brauchen Hilfe und eine Unterkunft, und im Gegenzug bieten sie ihre Unterstützung an und schlagen vor, dass die Tschauners arbeiten könnten, um Geld zu verdienen. Die Familie überlegt, welche Talente sie einbringen können: Tante Morbida kann singen, Mutter Conticha ist schön, die Tochter ist eine tolle Türsteherin und Vater Adam, mit seinem Faible für scharfes Essen, möchte Rezepte verkaufen. Daraufhin entwickeln sie die Idee zum „Schmausoleum“, einem Pop-up-Imbiss auf dem Ottakringer Friedhof. Doch Vater Adams Leidenschaft führt schließlich zur Explosion der Villa, bei der alle überleben – bis auf Adam.

Die Überlebenden finden Unterschlupf im Monster-Markt von Onkel Hermann, dessen Erscheinung stark an Herman Munster erinnert. Dort werden sie von den Wiener Behörden heimgesucht, die haufenweise Anträge und Bürokratie verlangen und ihnen das Leben zusätzlich erschweren. In einem überraschenden Wendepunkt übernimmt die Tochter, die lange Zeit von den Eltern ignoriert wurde, die frei gewordene Rolle des Familienoberhaupts und wimmelt die Behörden erfolgreich ab. Schließlich löst sich alles zum Wohlwollen auf, die Tschauners können auch das Problem mit dem Allgemeinwohl lösen denn es wird endlich wieder getschaunert.

Das Stück punktet durch seine Stegreif-Elemente, musikalischen Einlagen und zahlreiche Referenzen zu Horror-Klassikern. Ob „The Rocky Horror Picture Show“, Michael Jacksons „Thriller“, die „Addams Family“, „Wednesday“, „The Munsters“ oder diverse Popkultur-Hits wie Ricky Martins „La Vida Loca“, Shaggys „Angel“ und „The Monster Mash“

Dank des mobilen Schiebedaches sind Sie auch bei Regen auf der sicheren Sommertheater-Seite!

Reservierungen sind Montag bis Sonntag(rund um die Uhr –  ) unter karten@dander.at möglich !

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Proteste gegen Abschiebungen in Kalifornien: Journalistin bei Live-Schalte in Los Angeles von Geschoss getroffen +++ Ausschreitungen auch in San Francisco: Die wichtigsten Neuigkeiten zum Einsatz der Nationalgarde in Los Angeles im Überblick.
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 In Kolumbien schiesst ein 15-jähriger Auftragskiller auf einen prominenten Präsidentschaftskandidaten: Der konservative Senator Miguel Uribe Turbay ist bei einer Veranstaltung in Bogotá lebensgefährlich verletzt worden. Das Attentat weckt Erinnerungen an eine vergessen geglaubte Zeit und könnte Kolumbien zurück in die Ära harter Sicherheitspolitik führen. 
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 Widerstand gegen Ausschaffungen: In Los Angeles stossen Nationalgardisten und Protestierende zusammen: Der Präsident schickt auf eigene Faust Soldaten nach Kalifornien, um Einwanderungsbeamte zu schützen. Er erntet scharfe Kritik aller demokratischen Gouverneure des Landes. Der Streit wird jetzt parallel auf der Strasse und in sozialen Netzwerken ausgetragen. 
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 Proteste in Kalifornien: Trump setzt die Nationalgarde ein: Gegen den Willen des Gouverneurs von Kalifornien setzt Trump an der Westküste 2000 Soldaten der Nationalgarde ein. Das markiert eine massive Eskalation. Auslöser sind Proteste gegen Ausschaffungen durch Sicherheitskräfte. 
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 Musk und Trump: Das grosse Missverständnis zweier Egomanen: Elon Musk hielt sein Geld und sein Genie für ausreichend, um sich die politische Allmacht zu sichern. Donald Trump glaubte, seinen eigenwilligen Sponsor zu einem Teamplayer degradieren zu können. Beide irrten sich. Die Anatomie eines hässlichen Rosenkriegs. 
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Von wegen Schönheitsschlaf – ein neuer Tiktok-Trend lässt Frauen nachts wie Monster aussehen: Auf Social Media legen sich Frauen mit Kollagenmasken, Klebestreifen und Kinnriemen schlafen. Sie tun es für ihre Schönheit. Ob sie so das Bett noch mit jemandem teilen, ist eine andere Frage.
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 Colette war eine Starautorin in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bei ihrem Tod richtete Frankreich ein Staatsbegräbnis aus: Sie hinterliess ein gewaltiges Werk, viele ihrer Bücher wurden verfilmt. Nun sind einige von Colettes Werken in neuer deutscher Übersetzung wieder erschienen. 
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 Von «Mamma Mia!» bis «Mutti» Merkel: Mütter stehen unter besonderer Beobachtung: Die Mutter ist in der Biografie beinahe jedes Menschen verwurzelt. Und spielt meist eine Schlüsselrolle. Auf populärkulturelle Weise lotet der Kunstpalast Düsseldorf die schillernden Facetten des Mutter-Daseins aus. 
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Männer legen keine Feuer, sie brechen Knochen: So heisst es im «Tatort» aus Dortmund. Steckt hinter der tödlichen Brandstiftung also doch nicht der verdächtige Schlägertyp? Stereotype Männerbilder hin oder her: Gewalt gegen Frauen ist das Thema im neuen Fall für Hauptkommissar Faber. Der Krimi lebt von seiner Biestigkeit. 
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Junge Frau als Gebrauchtware – ein serbischer Roman über männliche Protzerei und weibliche Selbstironie: Vom Pech, hoffnungsvoll verliebt zu sein: Milica Vučkovićs Roman «Der tödliche Ausgang von Sportverletzungen» schildert hinreissend komisch das Strampeln einer gutherzigen Frau im Spinnennetz eines psychotischen Manipulators. 
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

USA/ Machtkampf
„Nehmt mich halt fest“: Kalifornischer Gouverneur Newsom trotzt Trump
Kalifornien ist eine Art Schutzstaat für Migranten. Das ist dem US-Präsidenten, der eine harte Abschiebepolitik propagiert, ein Dorn im Auge. Trumps oberster Grenzschutzbeauftrager Homan droht daher dem Gouverneur mit einer Festnahme. Dieser zeigt sich gelassen: „Lasst es uns hinter uns bringen“.
DiePresse.com

Europas Rechte und ihr gemeinsamer Feind: die EU-Kommission
Bei einem Treffen von Le Pen, Orban, Salvini und Co. wurde die Brüsseler Behörde ins Visier genommen.
kurier.at.politik

Israel
Selfie-Jacht“? Gaza-Boot mit Greta Thunberg in israelischem Hafen
Die Aktivisten rund um die ehemalige Klimaschutzikone waren am Anlegen in Gaza gehindert worden. Die Gruppe wird nun ausgewiesen. Das Gaza-Solidaritätsschiff mit Greta Thunberg an Bord ist nach Medienberichten in der israelischen Hafenstadt Ashdod eingelaufen, nachdem die Armee es gestoppt hatte. Die Zeitung Haaretz berief sich dabei auf Anwälte der internationalen Aktivisten. Es seien 17 Stunden vergangen, seitdem das Schiff aufgehalten wurde. Das Schiff war vor gut einer Woche von Sizilien aus in See gestochen. Die israelische Marine nannte die Aktion eine Provokation.
Kurier.at

Lignano
Tutto Gas“ eskaliert! Vier Österreicher festgenommen, Teenagerin schwer verletzt
In der Nacht auf Montag kam es in Lignano zu mehreren Prügeleien. Vier Österreicher wurden von der Polizei verhaftet – einer wehrte sich massiv.Auch heuer strömten wieder tausende Österreicher in den beliebten italienischen Badeort Lignano. Tagelang verwandelt sich die Strandpromenade in eine Partymeile – zum Ärger vieler Anrainer. In den Sozialen Medien wird der Partytourismus als „Invasion der Barbaren“ bezeichnet. Fotos zeigen zudem zugemüllte Straßen.
Heute.at

Es ist wie jedes Jahr, österreichische  (meist) Jugendliche führen sich in Lignano auf, dass wir Ösis uns dafür schämen müssen. Meine „Lignano-Zeit“ ist schon Jahrzehnte vorbei, so aufgeführt habe ich mich damals als ganz junger Ehemann und Vater allerdings nicht. !

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C. 
 

 

 

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