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10. JÄNNER 2021 – Sonntag

10.01.2021 | Tageskommentar

Heuert Sir Simon Rattle in München an?

Seit drei Jahren ist Sir Simon Rattle Chefdirigent in London. Wegen Corona und Brexit kommt der bedeutendste britische Dirigent der Gegenwart nicht weiter. Jetzt wird er wohl nach München gehen. Wo er in gleich mehrfacher Hinsicht die Rettung wäre.

Die Anzeichen verdichten sich. Simon Rattle ist wohl der auserkorene Nachfolger für den nicht nur in München viel geliebten, am 1. Dezember 2019 plötzlich verstorbenen Mariss Jansons als Chefdirigent des weltweit geachteten Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks (BRSO).

In Deutschland steht der Klangkörper in Reihe mit den Berliner Philharmonikern, dem Leipziger Gewandhausorchester und der Dresdner Staatskapelle, auch wenn durchaus noch mehr Potenzial in ihm steckt. Der scheidende und durchaus schöngeistige BR-Intendant Ulrich Wilhelm wird diese Personalie womöglich schon am 12. Januar verkünden…

München: Rattle returns
Die Welt.de

Paris: Wir sind am Ende – das ist ein guter Anfang

Die Pariser Oper ist so gut wie pleite, und im Ballett wird über Rassismus diskutiert. Wie stellt sich da der neue Intendant Alexander Neef die Zukunft vor? Und wird Gustavo Dudamel der neue Chefdirigent?

Alexander Neef. Foto: Opera de Paris

Der gebürtige Schwabe Alexander Neef, Jahrgang 1974, leitet seit dem 1. September die Opéra national de Paris. Dort hatte er zwischen 2004 und 2008 Gerard Mortier als Besetzungschef sekundiert. Dann wurde er Generaldirektor der Canadian Opera Company in Toronto. Seinen neuen Posten tritt er nach dem längsten Streik in der Geschichte der Nationaloper an, nach der pandemiebedingten Annullierung von mehr als vierhundert Veranstaltungen

Wir sind am Ende – das ist ein guter Anfang Bezahlartikel
Frankfurter Allgemeine

HEUTE IN ORF III: WERTHER AUS DER WIENER STAATSOPER (20,15 h)

Gaëlle Arquez, Piotr Beczala. Foto: Wiener Staatsoper/ MichaelPöhn

Der Sonntagabend ist Jules Massenets Oper „Werther“ aus der Wiener Staatsoper gewidmet: Als Einstimmung auf den glamourösen Kulturabend lädt „Erlebnis Bühne“ um 20.00 Uhr zu den „Kulissengesprächen mit Barbara Rett“. Anschließend präsentiert „Wir spielen für Österreich“ um 20.15 Uhr die spannende Wiederaufnahme des „Werther“ aus der Wiener Staatsoper – in der gefeierten Inszenierung von Andrei Serban. „Werther“ gilt, neben „Manon“, als eines der populärsten Werke des Komponisten Jules Massenet. Das Libretto ist an Johann Wolfgang von Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ angelehnt. Für Startenor Piotr Beczała bedeutet die Verkörperung der Titelfigur sein langerwartetes Rollendebüt an der Wiener Staatsoper, für die französische Mezzosopranistin Gaëlle Arquez ist es das weltweite Rollendebüt als Charlotte. In weiteren Rollen verzaubern Clemens Unterreiner und Daniela Fally das TV-Publikum. Außerdem glänzt das lyrische Musikdrama unter der Leitung von Bertrand de Billy durch die ungewöhnliche Orchestration, das solistisch eingesetzte Saxophon und – als stiller Höhepunkt des Werks – die berühmte Tränenarie.

Auszug aus der Homepage der Wiener Staatsoper (Interview mit Piotr Beczala):

Der bekannte französische Tenor Georges Thill hat in den 1950er-Jahren den seither oft zitierten Ausspruch getan, dass man Werther nicht interpretieren, sondern nur singen könne.

Piotr Beczała: Eine sehr gute Formulierung! Man könnte auch sagen: Werther hat mit der Stimme interpretiert zu werden – das käme im Prinzip auf dasselbe hinaus. Es geht mit anderen Worten darum, all die Farben die hier vonnöten sind vokal ebenso umzusetzen wie die geradezu überpräzisen Vorgaben Massenets. ..
https://www.wiener-staatsoper.at/die-staatsoper/medien/detail/news/eine-frage-der-gefuehle/

STREAMS DER WIENER STATSOPER (HEUTE UND MORGEN)

Sonntag, 10. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
SIEGFRIED (Vorstellung vom 17. Jänner 2016)
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Christian Franz, Linda Watson, Tomasz Konieczny, Herwig Pecoraro, Jochen Schmeckenbecher

Montag, 11. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
DON CARLO (Vorstellung vom 25. Februar 2015)
Dramma lirico in vier Akten
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Daniele Abbado
Mit u.a.: Stefano Secco, Ferruccio Furlanetto, Dmitri Hvorostovsky, Maria Pia Piscitelli, Béatrice Uria-Monzon

Die Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abrufbar.

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Österreich
Koalition einigt sich mit SPÖ auf Eingangstests für Veranstaltungen und Hotels
Die Koalition hat sich mit der SPÖ grundsätzlich auf eine neue Corona-Teststrategie verständigt. Damit wird es nach dem Lockdown möglich sein, mittels eines negativen Abstrichs an Veranstaltungen teilzunehmen und einen Urlaub anzutreten. Auch die Sozialpartner und die Länder sind mit dieser Vorgangsweise einverstanden. Hinzu dürften noch wöchentliche Tests für bestimmte Berufsgruppen wie Lehrer, aber auch für Schüler kommen.
Die Presse

Prolongierung des Wirrwarrs. Wie das alles funktionieren soll, ist noch nicht geklärt, aber irgendwie wollen die Regierenden samt „Anhängsel mit Hemmschuh“ da durch.

Das bedeutet, dass die Besucher für Veranstaltungen (nicht nur der Hochkultur) einen bestenfalls 48 Stunden alten Blankobefreiungsschein brauchen, im Gasthaus aber auch ohne den sitzen können. Dabei könnte man bei den Veranstaltungen eine Maske vorschreiben, beim Essen tut man sich da schon viel schwerer. Das Gedränge auf den Skipisten war gestern beängstigend, aber dort trauen sich unsere Helden nichts zu sagen – sonst kommt der mächtige Landeshauptmann Platter mit seinem  Vorarlberger  Patrteifreund Wallner im Schlepptau und die zeigen dem Virologischen Quartett, „wo der Hammer hängt“!

Schade, dass der junge Kanzler kaum in die Oper geht, somit kennt er auch nicht die Warnung des Riesen Fasolt  an Wotan: „Bedungen ist, wohl bedacht, Deine Macht…“ (Rheingold, 2. Szene)

Wien
Wien lockert Anmeldung für CoV-Massentest
In Wien wird der Zugang zu den CoV-Massentests wegen des derzeit überschaubaren Zustroms erleichtert. Konkret entfällt ab Sonntag die verpflichtende Anmeldung für die Marx-Halle und die Messe. Damit ist nur noch für die Stadthalle eine fixe Terminbuchung nötig.
https://wien.orf.at/stories/3084130/

Herrlich, lassen Sie mich übersetzen: „Überschaubarer Zustrom“ kann man mit Pleite oder salopp „Flop“ übersetzen

Hessische Theater bleiben bis Ostern geschlossen
Die drei hessischen Staatstheater in Darmstadt, Kassel und Wiesbaden, das Landestheater Marburg und das Stadttheater Gießen bleiben wegen Corona bis Ostern geschlossen.
Wiesbadener Kurier

Wenn ich daran denke, wie heldenhaft Uwe Eric Laufenberg für die zwischenzeitliche Eröffnung seines Theaters gekämpft hat, tut mir der Mann eigentlich leid. Während des ersten Lockdowns war Aufbruchstimmung zu spüren, nun herrscht Resignation vor. Ich merke das auch bei uns, also beim Online-Merker, es wird zunehmend schwerer. Der „Heft-Merker“ sucht krampfhaft noch sogenannten Klammern, um Themen zusammengefasst zu präsentieren, die Kooperationspartner  flüchten sich teilweise in Nostalgie und kramen Alt-Artikel aus. Ich kämpfe (noch)  nach meinen Vorstellungen – so lange es Sinn macht! Aber wenn das so weitergeht, muss ich  im Online-Merker wohl Kochrezepte anbieten! Nicht nur die von Anna Netrebko, Aleksandra Kurzak und Piotr Beczala! Im Booklet der Weihnachts CD von Kaufmann gibts prima Weihnachts-Kekse-Rezepte. Auch steirische Rezepte werden bei Bedarf angeboten!

Das Forum werden wir vermutlich in den nächsten zwei Wochen probeweise wieder öffnen – aber andere Kriterien anwenden. Die Menschenhatz („in Google sogar Familienmitglieder von Mitarbeitern und Mitdiskutanten ausspionieren ) wird nicht mehr geduldet werden. Mittlerweile haben wir bei anderen Foren gelernt. Bei denen fliegt man ohne Vorwarnung und auch ohne Rechtfertigung des Moderators raus, wenn man gegen die Regeln verstößt (was eigentlich ohnehin logisch ist), aber auch wenn man eine Meinung vertritt, die gegen die Blattlinie steht. Genau das wollen wir nicht, denn dazu brauchen wir kein Forum. Aber gegen Diskutierer, die persönlichen Frust auch gegen Redakteure abladen wollen, werden wir uns wehren!

Im Moment bin ich froh, dass wir kein Forum haben, weil wir das Thema Lockdown rauf und runter diskutieren und uns dabei den Schädel einschlagen würden. Meine Lebenserfahrung – für irgendwas muss jas das Alter auch gut sein – gebietet mir, derzeit gar nichts zu machen. Ich habe meine Meinung  und derzufolge läuft es wie auf Schienen.

Tim Theo Tinn“s Einlassungen: „Plädoyer zur Kraft surrealer Inszenierungen“ Teil 6
Wissenschaftlicher Befund: „Bedeutungsloser Schnickschnack aus Deutungswüsten! „Quod est demonstrandum!“
„Phantasmen möglicher Zukunft oder tagesaktueller Morast“?
https://onlinemerker.com/tim-theo-tinns-einlassungen-plaedoyer-zur-kraft-surrealer-inszenierungen-teil-6/

Pausenfilm beim diesjährigen Neujahrskonzert in der Kritik
Volksgruppen ignoriert. Pausenfilm gerät nun in die Kritik
https://www.krone.at/2313827

Wir Phrasendrescher: Kulturjournalisten und ihr fragwürdiges Vokabular
Kulturjournalismus will „klickbar“ und zugänglich sein, aber gleichzeitig intellektuell wirken. So verliert er sich nur zu oft in hohlen Phrasen. Dabei wüssten wir es besser
Der Standard

Wir Kulturjournalisten haben nicht den besten Ruf. Kollegen aus anderen Redaktionen halten uns für Eigenbrötler und eitle Gecken, die aus dem Elfenbeinturm heraus ihre Tagesbefindlichkeit als objektives Werturteil verkaufen. Auch Leser werfen uns regelmäßig vor, es als Künstler einfach nicht geschafft zu haben, weswegen wir aus verletztem Stolz und unsäglichem Neid nun jene Seelen zu Tode rezensieren, die sich erdreistet haben, schöpferisch tätig geworden zu sein…

Nun, manchmal denke ich auch darüber nach. Ich selbst fühle mich nicht als Kulturjournalist, nicht nur, weil ich meinen Lebensunterhalt nie in diesem Bereich verdienen musste. Das trifft auch auf viele unserer Mitarbeiter zu, auch wenn auf diese der Begriff Journalist zutreffend ist. Aber verkappte Genies, die ihr Mütchen abkühlen wollen, in dem sie andere „in die Pfanne hauen“, kenne ich nicht bzw. trete ich auf die Bremse, wenn es zu augenscheinlich, vor allem wenn es zu persönlich wird und die Absicht dahinter hervortscheint!

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 22
Bei unserem letzten Quiz drehte sich alles um das Neujahrskonzert bzw. die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker. In der Preisfrage wollten wir wissen, welche Inschrift auf dem Orgelprospekt im Goldenen Musikvereinssaal zu lesen ist. Die richtige Lösung lautet: Gesellschaft der Musikfreunde..
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-22/

Film/ TV: Regisseur Michael Apted ist tot
Apted wurde durch Filme wie „Gorky Park“, „Gorillas im Nebel“ und „James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug“ bekannt.
https://www.diepresse.com/5920449/regisseur-michael-apted-ist-tot

Monarchin bricht mit Tradition Queen Elizabeth II. ist geimpft worden
https://www.n-tv.de/leute/Queen-Elizabeth-II-ist-geimpft-worden-article22281290.html

Das beruhigt mich. Wenn der Ruf an mich ergeht, werde ich mich auch impfen lassen. Vordrängen werde ich mich nicht (das überlasse ich Jüngeren), aber ich möchte meine Ruhe haben (könnte auch die ewige sein). Sollte ich überleben, nehme ich die Politiker beim Wort: Im kommenden Sommer (das zu betonen ist wichtig, denn der Kanzler spricht immer nur vom Sommer, sagt aber keine Jahreszahl dazu) wird Normalität herrschen! Wenn nicht, dann werde ich laut – und das kann ich nur, wenn ich meinen Teil beigetragen habe.

Österreich
Rangordnung beim Impfen: Welche Berufe wann an die Reihe kommen sollen
Lehrer doch vor Häftlingen an der Reihe? Wo sind Politiker eingereiht? Impfplan immer noch nicht endgültig fixiert.
Kurier

Österreich: Arbeitsministerin Aschbacher tritt nach Plagiatsvorwürfen zurück
Die ÖVP-Politikerin bezeichnet die Vorwürfe rund um ihre Diplom- und Doktorarbeit als „Unterstellungen“. Sie legt aber zum „Schutz meiner Familie“ ihr Amt zurück. Kanzler Kurz respektiert den Entschluss und kündigt Nachbesetzung für Montag an
Der Standard

Aschbacher-Rücktritt: So reagiert die Opposition
SPÖ-Deutsch: „Rücktritt ist logische Konsequenz“. NEOS: „Notwendiger Schritt für Integrität der Politik“. Hofer: Echter Experte notwendig.
Kurier

„1:1 durch Google Translate gejagt“ – Ministerin tritt nach Plagiatsvorwürfen zurück
Als „noch nie gelesene Abgründe von Kauderwelsch, Unsinn und Plagiat“ wurden die wissenschaftlichen Abschlussarbeiten der österreichischen Arbeitsministerin Christine Aschbacher bezeichnet. Nach scharfer Kritik ist die 37-jährige nun zurückgetreten.
Die Welt.de

Meinetwegen hätte Frau Aschbacher nicht zurücktreten müssen. Das habe ich gestern an dieser Stelle angedeutet. Aber ich respektiere, dass ihre Nerven eine Kampagne nicht durchgehalten hätten.  Der Kanzler hat wiederum Schlauheit und weise Voraussicht bewiesen, bei dem kann der Plagiatsjäger (ist das eine Krankheit? Hoffentlich ist sie nicht ansteckend) gar nicht fündig werden!

Das Aschbacher-Wort „Seepocken“ (stammt aus der Google-Übersetzung) wird wohl Eingang in die berühmtesten österreichischen Politikerworte finden, die da lauten „hump-dump“, „Was war mei Leistung?“, „A schoafe Oide“ aus der Ibiza-Story, die „Trainer“ der Frau Lunacek u.s.w.

NEU: HS-Chef Martin Kocher wird neuer Arbeitsminister
Kanzler Sebastian Kurz hat seinen Nachfolger für Arbeitsministerin Christine Aschbacher gewählt und konnte IHS-Chef Martin Kocher für das Amt gewinnen. Ihm steht die Bewältigung der größten Arbeitsmarktkrise seit dem Krieg bevor.

 

HEUTE IM ORF/ „IM ZENTRUM“: Von Lockdown zu Lockdown – Wo ist das Licht am Ende des Tunnels?

 Am 10. Jänner, um 22.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Seit zehn Monaten bestimmt die Corona-Pandemie den politischen Alltag der türkis-grünen Bundesregierung. Und auch der Start ins neue Jahr ist geprägt von Diskussionen darüber, ob die Strategie und die gesetzten Maßnahmen richtig sind. Erst nach lautstarker Kritik erhöht die Regierung das Tempo bei den Corona-Impfungen. Das sogenannte „Freitesten“ soll nun auf Druck der Opposition dem „Eintrittstesten“ weichen. Wann wird Österreich tatsächlich aus dem dritten harten Lockdown kommen und bleibt dem Land ein weiterer erspart? Hat die Regierung nun die effizienteste Impfstrategie und schafft sie es, die Menschen von der Notwendigkeit einer Impfung zu überzeugen? Welche weiteren Einschränkungen werden den Alltag bestimmen? Und wie verhältnismäßig sind die einzelnen Maßnahmen – von Distance Learning über Geschäftsschließungen bis hin zur Maskenpflicht?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 10. Jänner, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Gaby Schwarz – Klubobmann-Stellvertreterin und Gesundheitssprecherin, ÖVP
Sigrid Maurer – angefragt – Klubobfrau, Die Grünen
Pamela Rendi-Wagner – Bundesparteivorsitzende und Klubobfrau, SPÖ
Herbert Kickl – Klubobmann und stv. Bundesparteiobmann, FPÖ
Beate Meinl-Reisinger – Bundesparteivorsitzende und Klubobfrau, NEOS

Ottfied Fischer benennt ein Problem, an das die Regierenden gar nicht gedacht haben, als sie die Wirtshäuser gesperrt haben

Kommt noch eine „Notfallverordnung?

Der Kabarettist Ottfried Fischer vermisst bei Ausflügen in Lockdown-Zeiten eine Sache ganz besonders: „Wenn wir mal wegfahren, was derzeit ganz selten vorkommt, findet man in ganz Bayern kein Klo“, sagte der 67-Jährige. Die denken vielleicht: Wenn sie die Wirtshäuser zusperren, gibt es nichts, was man entsorgen könnte oder müsste.“ Eine Bedürfnisanstalt sei eine kleine Sache, „die sehr wichtig wird, wenn sie fehlt.“

Ottfried Fischer findet in ganz Bayern kein Klo
Eine Bedürfnisanstalt sei bei Ausflügen in Lockdown-Zeiten eine kleine Sache, „die sehr wichtig wird, wenn sie fehlt“.
Kleine Zeitung

Ich wünsche einen schönen Sonntag

A.C.

 

 

 

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