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1. FEBRUAR 2021 – Montag

01.02.2021 | Tageskommentar

 

LE NOZZE DI FIGARO-STREAM HEUTE ABGESAGT!
WIENER STAATSOPER SETZT FÜR AUFZEICHNUNGEN VON »LE NOZZE DI FIGARO« UND »CARMEN« NEUE TERMINE FEST

Wie von ihr selbst auf Instagram veröffentlicht, wurde Anita Rachvelishvili, die Titelheldin der neuen Carmen-Produktion an der Wiener Staatsoper, vergangene Woche positiv auf COVID-19 getestet. Mittlerweile kam es zu weiteren Infektionen bei Mitwirkenden der Produktion. Diese betreffen auch den Chor der Staatsoper, der die Verbindung zwischen der Carmen und der parallel in Proben befindlichen Wiederaufnahme von Mozarts Le nozze di Figaro darstellt, die heute, 1. Februar, aufgezeichnet werden sollte.

Um sicherzustellen, dass es zu keiner weiteren Ausbreitung kommen kann, unterbricht das Haus am Ring, nicht zum ersten Mal in dieser außergewöhnlichen Spielzeit, kurzzeitig den Probenprozess für Carmen. Dieser wird entsprechend den Regeln des sich seit Juli bewährenden Präventionskonzeptes zum frühest möglichen Zeitpunkt wieder aufgenommen. Auch der Aufzeichnungstermin von Le nozze di Figaro wird dadurch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Die neuen Ausstrahlungstermine werden in Absprache mit dem ORF gesondert bekannt gegeben.

Auf play.wiener-staatsoper.at wird anstelle von Le nozze di Figaro heute Strauss‘ Der Rosenkavalier, aufgezeichnet im Dezember 2020, gestreamt (Beginn: 15.30 Uhr). Unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan sind u.a. Martina Serafin, Erin Morley, Günther Groissböck, Daniela Sindram, Jochen Schmeckenbecher und Piotr Beczala zu erleben.

„Königsidee“ aus Lugano

In Lugano gebar man die Idee, Publikum als Statisten zu engagieren! Statisten sind Bestandteil der Produktion. Das ist gar nicht dumm und ein Zeichen von Kreativität!
Lässt sich die Idee auch nach Wien transferieren?

Zu glauben, dass die Theater am 8.2. wieder öffnen dürfen, ist pure Naivität! Also brauchen wir Kreativität!

Grazer Musikverein zeichnete Bläser-Konzert mit Milan Turkovic auf
Kostenloser Stream ab 6. Februar – Serenaden von Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart
https://www.oe24.at/newsfeed/grazer-musikverein-zeichnete-blaeser-konzert-mit-milan-turkovic-auf/463310839

„MYTHOS BAYREUTH“ – „Boulevard Bio“ aus 1994 mit Anja Silja, Bernd Weikl, Wolfgang Wagner, Oswald Georg Bauer, Hans-Peter Lehmann und Alfred Biolek

Das Video ist erst seit Samstag auf Youtube abrufbar, daher zwar alt, aber doch ganz neu!

Diese Sendung hat nicht nur einen hohen Informations- sondern auch Unterhaltungswert – und es zeigt auch Qualitätsunterschiede – zum Beispiel in der Festspielleitung. Wolfgang Wagner ist eine Attraktion!

 

ZU YOUTUBE

Finale der Mozartwoche: Bartoli & Barenboim live
Man darf sich erinnern: Bob Wilsons „Messias war bei der vorjährigen Mozartwoche eine der letzten Festivalpremieren auf heimischem Boden, bevor der erste Lockdown wegen der Coronavirus-Pandemie schlagend wurde. Heuer ist die gesamte Mozartwoche in den digitalen Bereich migriert – und feierte gestern einen auch von ORF III und ORF.at live mitübertragenen Abschluss aus dem Salzburger Mozarteum.
https://orf.at/stories/3199676/

Vereinigte Bühnen Wien schrieben Geschäftsführung aus
Der Fünf-Jahres-Vertrag von Franz Patay läuft aus.
Wiener Zeitung

Münchner Kultur in der Corona-Krise: Die Bildschirmkünstler
Die Münchner Kulturinstitutionen sind alle geschlossen, aber sie haben sich per Stream ein erstaunlich großes Publikum bewahrt.
Münchner Abendzeitung

Liebe Leser, Klaus Billand eröffnet einen Blog!

Klaus Billand: Nachdem ich seit mehr als acht Jahren auf meine Website klaus-billand.com weltweite Opernkritiken sowie Interviews oder Betrachtungen stelle, bin ich auf die Idee gekommen, einen Blog einzurichten, wo wir besser miteinander interagieren können.

ZUM BLOG

 

Neben meiner bekannten Leidenschaft für die Oper und besonders des Wagnerschen Oeuvres bin ich sehr an Politik, besonders Kultur-Politik und jener, die Konsequenzen für die Kultur zeitigt, sowie an der bildenden Kunst, Architektur und am Reisen interessiert, aber auch ein begeisterter Fußballfan.

Darüber hinaus – und das ergibt sich schon aus den 30 Jahren meiner UN-Beschäftigung – liegen mir Themen zur Interkulturalität sehr am Herzen.

Ich freue mich auf Euren Besuch!

Klaus Billand

Zitat Ende

Warum ich auch Werbung für die Konkurrenz mache? Weil es keine Konkurrenz ist – und letztlich wichtige Sequenzen beim Online-Merker zusammenlaufen. Wenn ernsthafte Konkurrenz entsteht, dann reagiere ich, dessen können Sie sicher sein. Mit Konkurrenz musste ich auch beruflich fertig werden!

Gefunden auf INSTAGRAM

Unsere Leser wollen weder einen täglichen Domingo, noch eine tägliche Netrebko sehen. Deshalb wollen wir auch neben den „üblichen Verdächtigen“ Einblicke – meist in das Privatleben, in das die Stars Einblick gewähren – informieren!

Ildar Abdrazakov: In Corona-Zeiten ein Wintersportler.

 

ZU INSTAGRAM mit Video  (allerdings sollten Sie russisch können!)

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Kristine Opolais beim Friseur – nicht in Österreich, wo die Menschen schon mit Mähnen herumlaufen,  sondern in Bologna

Sending love to all of you from Bologna! I am in rehearsal for a filmed production of Cilea’s Adriana Lecouvreur with a wonderful team led by Maestro Asher Fisch and director Rosetta Cucchi.

Rai5

will premiere our new production on March 11, 2021 at 21:15 CET and there will be live performances with audience later this year. I will keep you posted, when I know more details.

Kristine

ZU INSTAGRAM mit Video

AKTUELL IN UNSERER WEBSEITE: DIE GEBURTSTAGE FEBRUAR 2021 SIND ONLINE!

ZU DEN GEBURTSTAGEN

1.2. Jonathan DARLINGTON wird 65

Jonathan Darlington beim Online-Merker. Foto: Barbara Zeininger

Er studierte Musik an der University of Durham und an der Royal Academy of Music in London. Seine Karriere als Dirigent begann er bei Radio France. Er beherrscht ein breit gefächertes Repertoire, und seine Programme umfassen sowohl symphonische Standardwerke wie auch Werke des Barocks und der Moderne. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen zeugen von der großen Bandbreite seines Könnens. Während seiner Zeit bei Radio France arbeitete Darlington mit einigen der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit, wie z. B. Pierre Boulez, Riccardo Muti und Olivier Messiaen, zusammen…

Weitere Informationen auf seiner Homepage: http://www.jonathan-darlington.com/

Auch Emma (Nachwuchs-Ballerina aus Athen) gratuliert Maestro Darlington.

2.2. Martina ARROYO wird 85

 

 Als Kind lernte sie Klavierspiel, studierte dann jedoch am Hunter College romanische Sprachen und Literatur, gleichzeitig wurde ihre Stimme durch Marinka Gurewich ausgebildet. Sie war zuerst als Lehrerin, dann als Sozialpädagogin tätig. 1958 debütierte sie in einer Konzertaufführung von Pizzettis »L’Assassinio nella cattedrale« in der New Yorker Carnegie Hall. 1959 gewann sie den Wettbewerb der Metropolitan Oper Auditions of the Air, der mit einem Engagement an die New Yorker Metropolitan Oper verbunden war. Hier debütierte sie 1959 (unsichtbar) als Stimme vom Himmel in Verdis »Don Carlos«, doch wurden ihr anfänglich dort nur kleine Partien (Woglinde, Ortlinde, Waldvogel und 3. Norn im Ring-Zyklus) übertragen. Sie kam dann nach Europa und gastierte 1961-79 in insgesamt 24 Vorstellungen an der Wiener Staatsoper als Titelheldin in Verdis »Aida«, als Elisabetta in Verdis »Don Carlos«, als Leonora sowohl in »La forza del destino« als auch im »Troubadour« und als Amelia in Verdis »Un ballo in maschera«…

ZU DEN GEBURTSTAGEN

Zum 100. Geburtstag des Tenors Mario Lanza: Zwischen Oper und Hollywood
Er war ein Superstar der 50er-Jahre, eine Ikone des Hollywood-Kinos, für ein Millionenpublikum der Inbegriff des strahlenden Tenors. Mario Lanza war der Mann, der auf der Kinoleinwand Caruso verkörperte, eine Rolle, die für ihn sowohl Segen als auch Fluch war. Am 31. Januar wäre er 100 Jahre alt geworden.
BR-Klassik.de

Vor 100 Jahren geboren: Mario Lanza –
Opern-Popstar Hollywoods und der Schallplatte
Deutschlandfunk.Kultur

ROSSINI FESTIVAL PESARO: HERE IS THE 2021 FESTIVAL PROGRAMME


Four new productions (Moïse et Pharaon, Elisabetta regina d’Inghilterra, Il signor Bruschino and Stabat Mater),
Il viaggio a Reims by the Accademia Rossiniana, eight concerts and the inaugural Gala of the Auditorium Scavolini
for the 25th Anniversary of Flórez at the ROF

 The 42nd edition of the Rossini Opera Festival will be held in Pesaro from the 9th to the 22nd August 2021.  The programme, which has never been so rich, will include four new productions (Moïse et Pharaon, Elisabetta regina d’Inghilterra, Il signor Bruschino and Stabat Mater), Il viaggio a Reims by the Accademia Rossiniana “Alberto Zedda”, eight concerts and the final Gala Rossini, reaching a total of 25 performances.

Mehr darüber in den heutigen „Infos des Tages“

Ausstellungen/ Kunst/ Kunstmarkt: Wie kommen Kunstmessen zurück zur Normalität?
2020 mussten Kunstmessen weltweit abgesagt werden. Ein Fahrplan, wie es 2021 weitergehen kann.
Wiener Zeitung

Österreich
Diskussion um Lockdown: Ludwig für Öffnung von Schulen und Handel
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig kann sich eine Öffnung der Schulen und von Teilen des Handels nach dem derzeitigen Lockdown bis 7. Februar vorstellen. Allerdings sei die Einschätzung von Experten gefragt.
Tiroler Tageszeitung

Ich bin impfbereit! Was ist nun mit der Impfung?

 

Schlechte Nachricht: Astra Zeneca soll nun – nach der Empfehlung einer Impf-Kommission nicht an über 65jährige verimpft werden. Gerade dieser Impfstoff wurde aber von unserem Gesundheitsminister in großen Mengen eingekauft. Was ist nun mit meiner Impfung? Ich bin längst angemeldet!
Wochenlang wurde für die Impfung getrommelt, nun wurde der falsche Impfstoff eingekauft. Unter „falsch“ verstehe ich auch, dass er viele Wochen lang nicht an die wichtige Zielgruppe geimpft werden kann. Zuerst wurden wir gedrängt, nun werden wir vertröstet. Wer kennt sich da noch aus?

Ein Einkäufer in der Privatwirtschaft würde mit einem „Spitz“ hinausbefördert werden.

Kommentar überflüssig, mein Blutdruck steigt auch ohne Einschätzung der Situation!

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“:

Die Schweizer Skigebiete dürften trotz Corona-Risiken offen bleiben

Das ist passiert: Die Sportferien stehen vor der Tür. Die gute Nachricht: Die Skigebiete sind bis jetzt nicht zu den befürchteten Corona-Hotspots geworden. Die Touristiker in den Bergregionen sehen sich daher bestätigt: Die Schutzkonzepte zur Weihnachtszeit haben offenbar funktioniert. Damit dies so bleibt, setzen manche Bergkantone jetzt auf Massentests. Dennoch bleibt das Offenhalten eine Gratwanderung. Zum Bericht

Darum ist es wichtig: Dass die Stimmung schnell kippen kann, zeigt sich im Nachbarland Österreich. Dort ist in den vergangenen Tagen der Druck auf die Politik gestiegen, die Skigebiete zu schliessen. Es waren einige Fälle bekannt geworden, bei denen sich Skigäste nicht an Corona-Regeln gehalten hatten. Zudem stösst bei vielen die Diskrepanz sauer auf, dass man zwar Ski fahren darf, aber das Land sonst in einem harten Lockdown mit Schulschliessungen und Ausgangsbeschränkungen steckt.

DIE MESSI-GAGE: UNSERE OPERNSTARS SIND DAGEGEN ARM WIE KIRCHENMÄUSE

 

Starten Sie gut in die Woche!

A.C.

 

 

 

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